Japan, Teil 2: Crazy Tokyo

Food in Tokyo
Tsukiji fish market
Der berühmte Fischmarkt von Tokyo ist der grösste der Welt (dort arbeiten ca. 60‘000 Menschen)! Wir haben uns früh morgens auf den Weg gemacht, aber nur den äusseren Teil besucht und uns durch viele der Stände degustiert. Die meiste Zeit wussten wir nicht was wir assen, denn die Markt-Arbeiter können kein Englisch. Mein Mut wurde aber belohnt, ich habe mich echt wie im Food-Himmel gefühlt! In einem der vielen kleinen Sushi-Restaurants habe ich wohl das frischeste Sushi meines Lebens gegessen (wo frischer als hier?!)
Wer an der Thunfisch Auktion dabei sein will, muss früh aus den Federn. Sie lassen nämlich nur 120 Besucher/Zuschauer pro Tag herein. Wir haben diese Auktion nicht besucht, wäre aber sicher spannend gewesen. Erkundigt euch vorgängig über Öffnungszeiten und Ruhetage, die variieren nämlich.
Maid Cafe (ist zwar eher ein Sightseeing-Tipp, aber ihr könnt da Food bestellen)
Sightseeing und Shopping
Tag 1
Meiji-Jingu Shrine
Eine sehr weitläufige Anlage (Wald), die enorme Ruhe ausstrahlt trotz den vielen Besuchern. Den Schrein erreicht ihr nach einem ca. 10 minütigen Spaziergang. Daneben gibt es eine Gebetswand, an die ihr eure Wünsche auf Holztafeln anbringen könnt, oder ihr schreibt sie auf ein Blatt Papier und werft Sie in die Urne ein. Diese Blätter werden dann im Schrein ausgestellt. Solche Rituale mache ich immer gerne mit, auch wenn es nicht meine Religion ist.
Harayuku
Omotesando
…apropos Shoppen. Das ist DIE Einkaufsstrasse wurde mir gesagt. Da ich in diesen Ferien vor Japan in den USA war, und ich mich dort mit Kleider und Schuhe eingedeckt habe, lag mein Fokus in Japan auf Kosmetik und Elektronik (ein Paradies dafür sag ich euch!). Die Auswahl ist riesig und ausgefallen. Preislich etwa mit der Schweiz vergleichbar.
Dieser verspiegelte Eingang vom Einkaufszentrum Tokyu Plaza hielt was er versprach! Die Läde da drin sind toppppp!
Tsukiji fish market
Imperial Palace und East Gardens
Für den Kaiserpalast und der weitläufige Garten solltet ihr genügend Zeit einplanen. Wir hätten sogar zwei der begrenzten Tickets für die Palastführung erhalten, aber haben dann doch nicht teilgenommen. Es war unheimlich heiss und die Führung dauert 2 Stunden (man darf nicht früher davonschleichen). Wie ihr so ein Ticket erhält? 1 Stunde vor der Führung werden am Eingang 180 Gratis-Tickets verteilt. Wochentags gibt es täglich zwei Führungen: eine vormittags (sry, weiss die Uhrzeit nicht mehr) und eine um 13.00 Uhr. Ob es sich lohnt kann ich euch nicht sagen. Die Anlage sieht jedenfalls sehr schön und wirklich majestätisch aus. Der weitläufige Garten empfehle ich euch nur, wenn ihr genügend Zeit habt und mal die Stille in der Grossstadt erleben wollt.
Sensō-ji
Akihabara
Achtung, wenn ihr dieses Quartier besucht erklärt ihr euch einverstanden eine andere Welt zu betreten 😉 Die Welt besteht aus Animé, Elektronik, Spielhallen, Karaoke, Maid Cafes und und und! Der Inbegriff von crazy! Aber sowas von im Positiven gemeint 😀 Dieses Quartier ist ein absolutes MUSS in Tokyo! Falls ihr Kameras, Handy-Zubehör, Kopfhörer und weitere Elektronik kaufen wollt, dann seid ihr in diesem Quartier genau richtig! Ein Freund von mir hat dieses Foto geschossen: Super Marios in Go-Karts auf Akihabaras Strassen! Wie cool ist das denn bitte!? Kann hier gemietet werden 😀
Tag 3
Tokyo Metropolitan Government Building
Eine weitere Gratis-Aktivität. Beide Gebäude (Nord und Süd) haben eine Aussichtsplattform im 45. Geschoss. Wir waren im Nord-Gebäude, von wo aus man bei klarer Sicht sogar den Mount Fuji sehen kann! Von dort oben habt ihr eine tolle Aussicht auf Tokyo – und müsst im Gegensatz zu anderen Plattformen nichts bezahlen 😉
Eben, mein Bro war ja 1 Woche nach mir in Tokyo (er hat 36 Stunden vor Abflug gebucht – passt zur Craziness von Japan, oder? :-D). Jedenfalls hat er shoppingmässig etwas entdeckt, das mir leider nicht aufgefallen ist (oder zum Glück?!). Es wimmelt vor High End Marken Second Hand Läden in Tokyo (Shinjuku und Shibuya). In der Schweiz würde ich nicht Second Hand kaufen, aber in Japan lohnt es sich wirklich. Die Preise sind markant tiefer als bei uns und es sind keine Fälschungen! Zum Glück gibt es Facetime, so konnte ich meine Chanel-Tasche aussuchen, die mir mein Bro dann nach Hause brachte 😉 Sie war natürlich immer noch teuer, aber günstiger als Schweizer Second Hand! Nicht zuletzt ein weiterer Grund für mich wieder nach Tokyo zu reisen! 😉 Hier kriegt ihr übrigens eure ORIGINAL Birkin Bag ohne Wartezeit 😉
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